Škoda Superb
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Škoda Superb iV: Plug-in-Hybrid mit 272 PS

Autor auto.pub | Veröffentlicht am: 28.02.2026

Škoda wagt einen der mutigsten Schritte seiner Geschichte – und diesmal stimmen die Zahlen. Die neue Generation des Superb iV als Plug-in-Hybrid avanciert zum stärksten Modell mit Verbrennungsmotor im aktuellen Portfolio der Marke.

Plug-in-Hybride galten einst als Inbegriff der Sparsamkeit. Der Superb Hatch und Combi des Modelljahres 2026 räumen mit diesem Vorurteil gründlich auf. Mit 200 kW beziehungsweise 272 PS übertrifft dieses elektrifizierte Flaggschiff sogar die bekannten 2.0 TSI-Benziner.

Mehr Leistung, größere elektrische Reichweite

Im Zentrum des neuen Škoda Superb iV arbeitet ein überarbeiteter 1.5 TSI-Benziner mit 130 kW, kombiniert mit einem 85 kW starken Elektromotor. Zusammen liefern sie 200 kW und 400 Nm Drehmoment – ein Plus von 50 kW gegenüber dem bisherigen Basishybrid.

Die Energie stammt aus einer 25,7 kWh großen Batterie, was im Segment der Plug-in-Hybride beachtlich ist. Škoda verspricht eine rein elektrische WLTP-Reichweite von über 120 Kilometern. Damit rückt der Superb iV für den Alltag näher an reine Elektroautos heran, bleibt aber für längere Strecken dank Benziner flexibel.

Erstmals unterstützt der Superb iV 50 kW DC-Schnellladen. Von 10 auf 80 Prozent dauert der Ladevorgang rund 26 Minuten – ein deutlicher Fortschritt in dieser Fahrzeugklasse. Den Sprint von 0 auf 100 km/h erledigt der Superb iV in 7,1 Sekunden. Das ist flott, wenn auch nicht atemberaubend, aber für einen großen Familienkombi oder eine Limousine mehr als ausreichend.

2.0 TSI-Performance, Hybrid-Emissionen

Die Strategie von Škoda ist eindeutig: Die Fahrleistungen eines 2.0 TSI sollen mit offiziellen CO2-Emissionen von nur 31 bis 34 g/km kombiniert werden. Für Dienstwagenfahrer und Märkte mit emissionsabhängiger Besteuerung zählen diese Werte mindestens so sehr wie die PS-Zahl.

Der Superb war schon immer der unterschätzte Überflieger. Mit 272 PS und dreistelliger elektrischer Reichweite gelingt ihm das nun mit deutlich weniger Kompromissen. Effizienz kommt nicht mehr entschuldigend daher – sie kommt mit Drehmoment.