Mansory Azura
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Mansory Azura macht aus dem Mercedes AMG G 63 ein zweitüriges Cabrio mit 820 PS

Autor auto.pub | Veröffentlicht am: 12.05.2026

Mansory hat den Azura vorgestellt, einen weiteren radikalen Umbau auf Basis des Mercedes AMG G 63. Das Modell erhält eine verkürzte Karosserie, zwei hinten angeschlagene Türen, ein elektrisch betätigtes Stoffverdeck, ein türkisfarbenes Interieur und einen auf 820 PS gesteigerten V8.

Die G Klasse wird zum zweitürigen Cabrio

Der Mansory Azura basiert auf dem aktuellen Mercedes AMG G 63, auch wenn das Serien-SUV inzwischen eher als Ausgangspunkt denn als fertiges Auto dient. Der Veredler hat Karosserie und Radstand verkürzt, dem Fahrzeug zwei längere Türen gegeben und deren Anschlag nach hinten verlegt. Das Metalldach weicht einem elektrisch betätigten Stoffverdeck, das gefüttert und für den ganzjährigen Einsatz ausgelegt ist.

Optisch folgt das Exterieur dem bei Mansory üblichen Muster: ein massives Widebody-Kit, neue Aerodynamikteile, 61 Zentimeter große FC.15-Räder und eine Zweifarblackierung, bei der Türkis sowohl an der Karosserie als auch an den Rädern dominiert. Eine zurückhaltende Sonderserie ist das nicht. Es ist ein bewusst theatralisch inszeniertes Auftragsfahrzeug.

Türkisfarbener Innenraum, mehr Leistung

Im Innenraum bezieht Mansory fast alles mit türkisfarbenem Leder. Die genaue Ausführung, die Lederart, die Nähte und die Carbon-Details hängen vom Käufer ab, weil Mansory den Azura als individuelles Projekt und nicht als konventionelles Serienmodell versteht.

Die wichtigste technische Änderung sitzt unter der Haube. Der 4,0-Liter-V8 erhält größere Turbolader, eine neue Abgasanlage und eine neu programmierte Motorsteuerung. Die Leistung steigt auf 820 PS, das Drehmoment auf 1150 Nm. Nach Angaben von Mansory beschleunigt der Azura in vier Sekunden von 0 auf 100 km/h.

Preis bleibt Sache zwischen Mansory und Kunde

Zum Preis und zur Stückzahl des Azura machte Mansory keine Angaben. Das passt zur Logik dieses Projekts. Ein solches Auto tritt nicht gegen ein rationales Luxus-SUV an. Es verkauft Sichtbarkeit, Abgrenzung von der Masse und die Möglichkeit, eine G Klasse in einer Form zu bestellen, die Mercedes selbst nicht anbietet.

Mansory macht die G Klasse nicht vielseitiger oder praktischer. Stattdessen wird sie seltener, lauter und optisch noch präsenter. Für Käufer, die Diskretion suchen, ist das exakt das falsche Auto. Für jene, denen selbst ein G 63 noch zu gewöhnlich erscheint, trifft es den Kern von Mansorys Geschäftsmodell.