Jeep Avenger 4xe 85th anniversary
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Jeep Avenger erhält neuen Basismotor und modernisierte Technik

Autor auto.pub | Veröffentlicht am: 14.05.2026

Jeep hat den Avenger für den europäischen Markt überarbeitet und die Baureihe um einen neuen 1,2-Liter-Turbo-100-Benziner erweitert. Das kleinste SUV der Marke bleibt damit weiter als Verbrenner, mit Hybridantrieb, mit Allrad in der 4xe-Version und als vollelektrisches Modell erhältlich.

Neuer Benziner kommt mit Handschaltung

Der neue Einstieg in die Jeep-Avenger-Baureihe nutzt einen 1,2-Liter-Dreizylinder-Turbo-100-Benzinmotor. Er leistet 101 PS und 205 Nm Drehmoment und ist mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert. Laut Jeep arbeitet der Motor mit Turbolader mit variabler Geometrie, Direkteinspritzung und Steuerkette statt Zahnriemen.

Jeep verweist zudem auf längere Wartungsintervalle. Mit dem neuen Motor muss der Avenger planmäßig alle zwei Jahre oder ungefähr alle 25.000 Kilometer zur Inspektion. Das deutet darauf hin, dass Jeep nicht nur das Fahrverhalten des Avenger verbessern will, sondern auch die Unterhaltskosten.

Der Avenger wird nicht zum reinen Elektroauto

Der überarbeitete Avenger behält eine breite Antriebspalette. Neben dem neuen Benziner stehen weiterhin der e-Hybrid mit 110 PS, der Avenger 4xe mit Allradantrieb und 145 PS sowie die vollelektrische Version mit 156 PS zur Wahl. Das Elektromodell nutzt eine Batterie mit 54 kWh brutto und bietet bis zu rund 400 Kilometer WLTP-Reichweite.

Das ist für Jeep wichtig. Der Avenger steht im Zentrum des europäischen Modellprogramms der Marke, und laut Jeep gingen seit dem Marktstart mehr als 270.000 Bestellungen ein. Elektrifizierte Versionen machten 60 Prozent davon aus. Das zeigt, dass selbst ein kleiner Jeep inzwischen in einem deutlich veränderten Umfeld unterwegs ist.

Auch Design und Ausstattung entwickeln sich weiter

Erkennbar ist der aufgefrischte Avenger an überarbeiteten Stoßfängern, neuen 17- und 18-Zoll-Rädern und, in höheren Ausstattungslinien, an einer beleuchteten Version des Jeep-Kühlergrills mit sieben Schlitzen. Matrix-LED-Scheinwerfer stehen nun ebenfalls auf der Ausstattungsliste, ebenso wie eine 360-Grad-Frontkamera, die beim Einparken und bei engen Manövern helfen soll.

Im Innenraum setzt Jeep auf weichere Verkleidungsmaterialien, überarbeitete Türverkleidungen und ein neu gestaltetes Armaturenbrett. Hinzu kommt ein Sondermodell zum 85. Jubiläum. Diese Version bringt exklusive Details, goldfarbene Akzente und Sitzbezüge im Karomuster mit.

Jeep hat den Avenger hier nicht neu erfunden. Die Marke hat ihrem kleinsten SUV vielmehr eine breitere Basis, eine klarere Angebotsstruktur und gerade genug zusätzliche Verfeinerung mitgegeben, damit es im dicht besetzten europäischen Markt präsent bleibt.