Cupra Born Facelift: Eigenständiger und schärfer denn je
Am 5. März präsentiert Cupra die überarbeitete Version seines ersten vollelektrischen Modells, des Born. Bislang wirkte der Born oft wie der sportlichere Cousin des Volkswagen ID.3, optisch eigenständig, technisch aber eng verwandt. Mit diesem Facelift will Cupra nun deutlich mehr Eigenständigkeit beweisen.
Der ursprüngliche Cupra Born verstand sich bereits als die dynamischere Interpretation der MEB-Plattform. Das aktuelle Update zeigt, dass die spanische Marke sich nicht länger mit einer Nebenrolle zufriedengeben will.
Ein markanteres Gesicht für eine markantere Marke
Die Designer von Cupra treiben die neue, aggressivere Formensprache konsequent voran. Besonders auffällig ist die Frontpartie: Neue, dreieckige Matrix-LED-Scheinwerfer verleihen dem Born nicht nur bessere Ausleuchtung, sondern auch einen Raubtierblick, der diesem Segment bislang fehlte.
Damit entfernt sich der Born weiter vom Volkswagen ID.3. Während der Volkswagen auf sachliche Zurückhaltung setzt, inszeniert sich der Cupra jetzt als Bühne für Emotionen.
Innenraum mit Anspruch
Im Innenraum konzentrieren sich die Verbesserungen auf die Materialqualität. Harte Kunststoffe weichen weicheren, nachhaltigeren Materialien – eine der Hauptkritiken an vielen kompakten Elektroautos auf gemeinsamen Plattformen wird damit adressiert. Das Cockpit soll weniger wie ein Technikprototyp, mehr wie ein ausgereiftes Produkt wirken.
Cupra weiß: In dieser Klasse zählt der Eindruck von Wertigkeit überproportional. Digitale Raffinesse wird erwartet, aber auch Haptik.
Performance mit Ansage
Genaue Leistungsdaten gibt es erst zur offiziellen Vorstellung. Cupra deutet jedoch auf ein optimiertes Batteriemanagement und ein nochmals geschärftes Fahrwerk hin – Maßnahmen, die die sportlichen Ambitionen der Marke untermauern sollen.
Der Born versprach schon immer mehr Fahrspaß als seine Plattformbrüder. Dieses Update muss dieses Versprechen endlich einlösen.
Noch hält Cupra Details zurück. Schließlich soll der 5. März noch Überraschungen bereithalten. Ein wenig Zurückhaltung sorgt dafür, dass es bei der Enthüllung tatsächlich noch etwas zu entdecken gibt.