Citroën 2CV kehrt als Elektroauto zurück
Citroën hat die Rückkehr des legendären 2CV-Namens bestätigt. Das neue Modell soll elektrisch, einfach und bezahlbar werden, weitere Details folgen im Oktober 2026 auf dem Pariser Autosalon.
Citroën belebt sein früheres Volksauto wieder. Angekündigt wurde das neue Modell im Rahmen des Stellantis-Strategieplans FaSTLAne 2030. Die Marke spricht von einem Auto, das vom Geist des ursprünglichen 2CV inspiriert ist. Es soll dabei nicht um reine Nostalgie gehen, sondern um einen neuen Versuch, einfache, elektrische und zugängliche Mobilität anzubieten.
Über weite Teile der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war der 2CV das demokratischste Auto von Citroën. Bekannt wurde er vielerorts als „hässliches Entlein“. Die moderne Version soll dem Grundgedanken treu bleiben: ein einfaches, bezahlbares Auto für ein breites Publikum, auch für jüngere Fahrerinnen und Fahrer.
Technische Daten hält Citroën bislang zurück. Bestätigt sind ein Elektroantrieb, ein auf Einfachheit ausgerichtetes Konzept und eine umfassendere Vorstellung auf dem Pariser Autosalon im Oktober 2026.
Der Produktionsstart wird für 2028 erwartet, der Preis könnte bei rund 15.000 Euro liegen. Damit würde der neue 2CV ungefähr im Umfeld der günstigsten Elektroautos Europas antreten. Citroën hat diese Zahlen bislang jedoch nicht als endgültige technische Angaben bestätigt.
Ein günstiges Elektroauto ist für Stellantis strategisch wichtig. Der Markt braucht einen niedrigeren Einstiegspreis, weil sich ein großer Teil des aktuellen Angebots weiterhin um teurere Crossover und SUV dreht. Mit dem neuen 2CV zielt Citroën auf ein Segment, das Renault bereits mit dem elektrischen Renault 5 und Renault 4 besetzt hat und in das auch der neue Twingo vorstoßen soll.
Ein Vorteil für Citroën könnte der Name 2CV selbst sein. Das Original wurde nicht berühmt, weil es stark oder luxuriös war. Es war relevant, weil es einfache, praktische und günstige Mobilität bot. Mit dem neuen elektrischen 2CV muss Citroën beweisen, dass sich dieser Gedanke in eine Zeit übertragen lässt, in der Batteriekosten, Sicherheitsvorgaben und Software selbst kleine Autos teuer machen können.