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Audi feiert 45 Jahre quattro auf 2.500 Metern Höhe

Autor auto.pub | Veröffentlicht am: 11.02.2026

Hoch oben in den Pyrenäen, wo die Luft dünn und der Schnee tief ist, feierte Audi ein zentrales Element seiner Identität. Die Marke beging 45 Jahre ihres legendären quattro-Allradantriebs im Skigebiet Baqueira Beret auf 2.500 Metern über dem Meeresspiegel.

Der Ort hätte passender kaum sein können. Genau für solche Bedingungen wurde der quattro geboren.

Ein Rallye-Ikone kehrt zurück in den Schnee

In der temporären Audi Garage, die hoch oben am Berg errichtet wurde, stand eine Nachbildung des originalen Audi quattro, mit dem Hannu Mikkola 1981 die Rallye Schweden gewann.

Das Auto diente nicht nur als Ausstellungsstück unter Scheinwerfern. Es drehte auch eine dynamische Demonstrationsrunde im Schnee – eine Erinnerung daran, wie Audis Allradantrieb einst die Rallye-Welt auf den Kopf stellte. Mit dem quattro war die Zeit der heckgetriebenen Dominanz schlagartig vorbei.

Zu sehen, wie das kantige Coupé durch frischen Pulverschnee auf dieser Höhe pflügt, verdeutlicht, warum dieses System bis heute so eng mit der Marke verbunden ist.

Traditioneller Grip trifft auf elektrische Ambitionen

Abseits der historischen Schau richtete Audi im Snowpark von Beret einen Parcours auf Schnee und Eis ein. Gäste konnten dort die Fähigkeiten des neuen elektrischen Audi Q6 e-tron ebenso testen wie die des konventionell angetriebenen Audi Q5.

Der Kontrast war gewollt. Das eine Modell steht für Audis elektrische Zukunft, das andere für die Gegenwart mit Verbrennungsmotor – beide vereint durch das Versprechen von Traktion und Stabilität, wenn es darauf ankommt.

Natürlich schwingt ein Hauch von Marketing mit. Doch in unsicheren Zeiten für die Branche wirkt das Feiern von Ingenieurskunst auf 2.500 Metern wie eine bewusste Erinnerung: Technologien wandeln sich, Antriebe auch, aber die Idee, dass alle vier Räder ihren Beitrag leisten, bleibt für Audi zentral.